Archiv für den Monat Dezember 2013

Wird’s besser? Wird’s schlimmer?“ fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.

Erich Kästner

 

Musste mal gesagt werden: Ein neues Jahr…

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Musste sein: Weihnachtskugeln gegen kahle Wände

Ich hab’s nicht so sehr mit Deko. Nicht, weil ich keine mag, sondern weil ich in der jetzigen Wohnung gar nicht so viel Stellfläche für Krimskrams habe. Keine Kommode, keine leeren Regalflächen und vor allem: keine Fensterbänke! Keine? Ok, das war gelogen, denn es gibt eine, eine einzige. Und die misst wahnsinnige 35 cm. Unser Mini-Fenster zum Hof des Nachbarhauses, mitten in einer großen weißen Wand…

Ich hatte schon lange vor Weihnachten ein paar bunte Weihnachtskugeln bei Nanu Nana gekauft, an denen ich nicht vorbei konnte. In Papier eingewickelt, in der Tüte versteckt, sind sie dann aber irgendwie in Vergessenheit geraten. Und gestern sind sie mir dann wieder in die Finger gefallen. Aber wohin damit?

Spontan habe ich mich zu einer Geschenkband-Konstruktion hinreißen lassen – rund um das kleine Fensterchen drumrum. Geschenkband quer aufhängen, Geschenkband an die einzelnen Kugeln hängen und letztendlich oben festknoten. Fertig!

Jetzt ist das traute Heim (neben dem Kitsch-Adventsgesteck) doch wenigstens ein bisschen dekoriert… Besonders toll finde ich die durchsichtigen Kugeln mit Filzkonfetti :-)))

Weihnachtsdeko

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Muss auch mal sein: Himmel über Berlin #4

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Kreuzberg am 17. Dezember 2013

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Wie kommt der Elch auf den Keks?

Wie habe ich bloß die Elche auf die Kekse bekommen?
Das ist nun wirklich keine Hexerei: Ich habe sie auf die Kekse gestempelt!

Einfach zuerst den Stempel in Mehl drücken, dann auf den ausgerollten Teig, anschließend mit einem bemehlten Glas oder einen Dessertring der passenden Größe ausstechen und aufs Backblech legen.

Am besten verwendet man einen Teig ohne Backpulver, damit der Elch gut sichtbar bleibt. Meine Kekse sind aber trotzdem gelungen, besonders wenn sie nicht so dick waren, um noch großartig hochgehen zu können.

Kekse mit Elchen

Kekse mit Elchen

Kekse mit Elchen

Na, Lust auf Stempelkekse bekommen?
Die Stempel gibt es mit vielen, vielen Motiven zum Beispiel bei Dawanda.

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Musst du hingehen: Kiezweihnacht in Friedrichshain

Oh ja, auch Friedrichshain hat einen Weihnachtsmarkt!

Rund um die Samariterkirche lassen sich hübsche Geschenke shoppen, die wahrscheinlich überwiegend weiblichen Beschenkten gefallen. Ganz viel Schmuck, Gestricktes, Genähtes, Gemaltes, bunte Vogelhäuschen und besondere Brotaufstriche.

Und ja, ich bin schwach geworden… Meine Ohrringe haben neue Freunde! Sie sind aus Leder und stammen von einem Stand, bei dem ich auch noch viele weitere Euros hätte lassen können. Ich glaub ich werde demnächst auch mal dem Laden einen Besuch abstatten ;-)

Ohrringe futurebags

Heute Nachmittag waren wahnsinnig viele Mütter mit Kinderwagen unterwegs, die immer wieder undurchdringliche Mauern bildeten. Hat man sich durchgekämpft, ist man auch ziemlich schnell rum, denn der Markt ist nicht sonderlich groß, aber groß genug.

Will man sich dann mit einem Heißgetränk aufwärmen, muss man eine lange Schlange am einzigen Glühweinstand in Kauf nehmen. Unsere kalten Füße haben da aber lautstark protestiert! Hungrige haben ein bisschen mehr Auswahl und können sich auf Bratwürste, Grünkohl, indische Linsensuppe und Popcorn freuen.

20131214_153349_kleinInsgesamt ein sympathischer kleiner Weihnachtsmarkt, ohne laute Buden, ohne schlimmen Kitsch und dafür mit vielen kleinen Nettigkeiten von Menschen aus dem Kiez.

Wer dieses Jahr noch hin möchte, kann nicht lange warten, denn die Kiezweihnacht findet immer nur an einem Wochenende im Advent statt und zwar heute und morgen von 13-20 Uhr.

Mehr Infos auf www.kiezweihnacht.de

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Muss auch mal sein: Himmel über Berlin #3

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Musst du hingehen: Weihnachtsmarkt auf der Domäne Dahlem

Schon lange steht die Domäne Dahlem auf meiner Weihnachtsmarkt-Liste, doch irgendwie hat es nie geklappt. Aber dieses Jahr – tadaaaa – habe ich mich auf die lange Reise gemacht!

Weihnachtsmarkt Domäne Dahlem

2 Euro werden am Eingang des Freilichtmuseums abkassiert, dann kann man den Weihnachtsbummel über das überschaubare Gelände beginnen. Die alten Häuser bilden eine hübsche Kulisse, hier und da waren Lichterketten angebracht. Nach dem Regenwetter war der Boden ziemlich matschig und echte Domäne-Dahlem-Kenner haben sich daher wohlweislich für Gummistiefel entschieden. Nein, wir gehörten nicht dazu, sind aber ohne größere Schäden davon gekommen ;-)

Natürlich haben wir erstmal das kulinarische Angebot gecheckt. Ein Grillstand mit Wurst von wilden heimischen Tieren, Ziegenkäsekrapfen, Fischbötchen, Schmalzstullen… Die Auswahl war nicht groß, aber besonders. So kann man wohl auch die anderen Stände umschreiben: Keramik, Schnitzereien und Schmuck werden direkt von den Künstlern verkauft, der Glühwein vom Winzer, der Honigwein vom Imker und ein Gutshof verkauft frisches Hirschfleisch zum Mitnehmen. Entscheidet euch aber lieber nicht für die Kartoffelpuffer, die in dem festen Gebäude am Scheunendach verkauft werden, die gingen leider gar nicht…

Und wie sieht’s mit Entertainment aus? Das kommt auch nicht zu kurz! Unter einem Scheunendach kann man auf Bierbänken sitzen und den Klängen blechblasender Weihnachtsmänner lauschen, Frostbeulen können sich an einem romantisch knisternden Feuerkorb wärmen und für Kinder gibt es ein kleines historisches Karussell.  Oder man bestaunt die Alpakas, die ganz cool auf der kleinen Wiese liegen und wohl die Wolle für die Schals und Handschuhe am Stand nebenan gespendet haben.

Ja, ein Ausflug lohnt sich, besonders wenn man mal etwas anderes sehen will und genug vom immer gleichen Ramsch auf manch anderen Märkten hat. Wer aber absolut Anti-Öko eingestellt ist, sollte die Finger hiervon lassen.

Der Markt findet nur an den Adventswochenenden statt und schließt auch bereits um 19 Uhr. Alle weiteren Infos gibt es auf den Weihnachtsmarktseiten von berlin.de.

Am besten einfach mal ausprobieren und die Gummistiefel anziehen! =)

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Also, ich bin durch mit Plätzchen backen…

Weihnachtsplätzchen

Dieses Jahr war ich mal früh dran mit den Weihnachtsplätzchen und daher auch früh fertig. Acht Sorten haben es diesmal in den Ofen und die weihnachtlichen Keksdosen geschafft…

(1) Kekse mit Schokokern
(2) Kokosmakronen
(3) Belgische Karamellkekse
(4) Walnuss Cookies
(5) Schoko-Nougat-Stangen
(6) Vanillekipferl
(7) Zimtsterne
(8) Bunte Ausstechplätzchen

Seid ihr auch schon durch für dieses Jahr?
Oder lohnt es sich noch, ein paar Rezepte zu posten? ;-)

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Musst du hingehen: Auf nach Neukölln zum Rixdorfer Weihnachtsmarkt!

Der Rixdorfer Weihnachtsmarkt gehört definitiv zu meinen Favoriten. Anscheinend bin nicht nur ich der Meinung, denn heute Nachmittag haben sich so einige andere Fans um den Richardplatz geschoben.

Rixdorfer Weihnachtsmarkt

Bei der schönen Atmosphäre ist das aber auch niemandem zu verübeln: Lichter in den Bäumen und Gaslaternen an den Ständen, die vom THW bei Einbruch der Dunkelheit fleißig in den Zelten aufgehängt werden.

Rixdorfer Weihnachtsmarkt

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Und Esel! Richtig, an der alten Schmiede in der Mitte vom Platz gibt es eine kleine Krippe mit drei wunderhübschen Eselchen, die sich sogar gerne streicheln lassen. Zumindest solange bis sie merken, dass man kein Futter für sie hat…

Rixdorfer Weihnachtsmarkt

Natürlich gibt’s auch ganz viel Glühwein und Leckereien. Und mit dem Schlemmen tut man hier sogar meist etwas Gutes, denn sehr viele Stände werden von ehrenamtlichen Helfern betrieben, die ihre Einnahmen für wohltätige Zwecke spenden.

Die Stände von den üblichen Bratwurst- und Grünkohl-„Ketten“ findet man hier nicht, viel besser ist ja aber auch das Zelt mit Schnitzelbrötchen vom Restaurant Louis. Man läuft leicht daran vorbei, weil es sich nicht am Weg einreiht, sondern direkt am Restaurant in zweiter Reihe aufgebaut ist. Für wahre Kenner also, die ihr nun auch seid ;-)

Schnitzel im Brötchen von Louis

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass so ein riesiges Schnitzel auf der Hand im kalten Winterwind ganz schön schnell abkühlt. Ich persönlich bevorzuge daher den wärmenden Erbseneintopf vom Roten Kreuz. Dazu noch einen Apfelpunsch mit Amaretto und Berlin hat wieder ein bisschen Sommer. Na ja, fast… Wenn man sich die Schneeflocken weg denkt und auch den weihnachtlichen Chorgesang von der Bühne ausblendet. Dann, ja dann… Vielleicht… Ein bisschen… Ach was, jetzt kommt erstmal Weihnachten!

Wer jetzt Lust auf Schnitzel, Punsch und Esel-Streichelzoo bekommen hat, muss sich jedoch sputen, denn dieser Berliner Weihnachtsmarkt baut immer nur für ein einziges Adventswochenende seine Zelte auf und das ist dieses Jahr eben genau dieses Wochenende. Also, schnell hin da!

Mehr Infos zum Markt und seinen Öffnungszeiten gibt es auf der Website von berlin.de.

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Musst du hingehen: Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg

Ein Klassiker unter den Berliner Weihnachtsmärkten, das macht sich auch an den Besucherzahlen bemerkbar. An einem frühen Adventsabend kann es dann schon mal passieren, dass man an den Ständen vorbei geschoben wird. „Halt, ich will da mal schauen! Stopp, Mensch! Mist, schon vorbei.“ Immerhin wird man aber mit dem wechselnd bunt beleuchteten Schloss Charlottenburg belohnt, das sich fast immer in den Hintergrund jeder Perspektive schummelt. Wenn dann noch die Blechbläser ein paar Weihnachtslieder anstimmen, wird es so richtig kitschig…

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Trotz des Andrangs habe ich es geschafft, eine äußerst schmackhafte Backkartoffel zu ergattern. Speck und Zwiebeln wurden frisch für mich in einer kleinen Pfanne zubereitet und mit Sour Cream auf die schööön weiche Kartoffel gegeben. Lecker, lecker und mal kein Stand, der zu einer Budenkette gehört – toll! Den talentierten Kartoffelbäcker findet man in der vordersten Reihe, ganz rechts am Ende.

Ganz auf der anderen Seite, nämlich links, gibt es auch einen Bereich mit historischen Kinderkarussells. Keine lärmenden Buden und Fahrgeschäfte, nein, es ist fast gespenstisch ruhig und man meint jede lockere Schraube quietschen zu hören. Holz knarzt, Metall schrappt – das hat was!

Weihnachtsmarkt Charlottenburg

Kerzen, Schokowerkzeug, Holzschnitzereien – natürlich gibt es auch hier alles, was das Weihnachtsmarktherz begehrt. Ganz besonders haben es mir die charmanten Voodoo-Püppchen angetan. Unmengen von Kindheits- und Superhelden zum an den Schlüssel hängen. Und dann diese tollen Monstermützen!!! Der Stand ist links rum, kurz bevor der historische Rummel losgeht.

Weihnachtsmarkt Charlottenburg

Auch Frostbeulen können hier prima shoppen. Muckelig beheizte Zeltstände mit Fenstern bilden quasi ein kleines Kaufhaus, das noch mehr Blechschilder und Schmuckstücke zum Verkauf anbietet und auf der anderen Seite sogar ganze Restaurants beherbergt. Auch wenn das Weihnachtsmarkt-Feeling dadurch ein bisschen verloren geht – zum Aufwärmen für zwischendurch taugt es prima! Aber ich bevorzuge dann doch eine der vielen Glühweinvariationen, die besonders vorne am Schloss angeboten werden ;-)

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Ein schöner Markt, aber wer kann, sollte lieber unter der Woche hier vorbeischauen, dann ist es nicht ganz so voll.

Mehr Infos gibt es auf der offiziellen Website: http://www.wvdsc.de/

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